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Frank Löffler – heute Wella Regionalleiter Mitte

Herr Löffler, Sie sind der jüngste Regionalleiter in der Wella Geschichte. Wie haben Sie Ihre Karriere begonnen?
„Nach Beendigung der mittleren Reife habe ich zunächst eine klassische Friseurausbildung im Salon meiner Eltern absolviert. Anschließend habe ich sechs Jahre im Salon meiner Eltern Berufserfahrung gesammelt, drei Jahre davon als Salonleiter gearbeitet. Während dieser Zeit habe ich bereits sehr viele Seminare und Fortbildungen besucht, auch international in New York und London."

Wie ging es danach weiter?
„Nach Beendigung meines Meisterkurses bei Amann & Bohn kam ich 2000 zur Wella. Meine Laufbahn begann als Fachtrainer im Wella Studio in München. Die Arbeit im Studio unterschied sich in wesentlichen Bereichen von meiner vorherigen Tätigkeit. Insbesondere die Bühnenarbeit und -präsentation wurden ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit. Flexibilität und Teamwork wurden wichtiger geschrieben als im Salonalltag.

Dank der intensiven Einarbeitung fiel mir die Umstellung leicht, außerdem wurde ich durch kontinuierliche interne Weiterbildungen und regelmäßige Feedbackgespräche sehr gut und professionell unterstützt. Im Studio München war ich vor allem verantwortlich für den Bereich SP System Professional. Dies hat mir zusätzlich geholfen, meine Stärken im Bereich Präsentation, Rhetorik und Verkaufsschulung auszubauen."

Welche Rolle spielten Weiterbildungen in Ihrem Berufsleben?
„Weiterentwicklung und Weiterbildung nahmen immer einen sehr großen Stellenwert ein. Da ich mich während der Arbeit als Fachtrainer gerne weiterentwickeln wollte, habe ich mich für den Wella Förderkreis beworben und wurde daraufhin ein Jahr lang in verschiedenen Bereichen weitergebildet."

Was kam nach München?
„Nachdem ich im Münchener Studio zum zuständigen Qualitätstrainer aufgestiegen war und in dieser Position für die Verbesserung der fachlichen Qualitäten des Studioteams zuständig war, wurde ich zum Teamleiter ernannt.

Hier übernahm ich weitere Aufgaben im Bereich Mitarbeiterführung und -entwicklung. Nach drei Jahren in München wechselte ich 2003 ins Wella Studio Düsseldorf."

Was waren Ihre Hauptaufgaben in dieser neuen Position?
„Ich war 3 Jahre als Studioleiter tätig und verantwortlich für das komplette Studio. Ich habe Tourneen begleitet und moderiert, z. B. die Magma Tour mit Brockmann und Knödler. Zudem habe ich mich kontinuierlich weitergebildet, an Führungsseminaren teilgenommen und mir betriebswirtschaftliche Kenntnisse angeeignet. Eine Besonderheit war meine Teilnahme am Entstehungsprozess des neuen Wella Studios in Düsseldorf. Ich war aktiv an der Standortsuche beteiligt, konnte meine Ideen zum Design einbringen und habe sehr eng mit Architekten und den Kollegen von Welonda zusammengearbeitet."

Und nachdem das Studio Düsseldorf fertig gestellt war?
„In 2006 kam ich dann als Studiozentrumsleiter nach Darmstadt. Hier hatte ich Personalsverantwortung für die beiden Studioleiter und meine Aufgaben wurden zunehmend kaufmännisch und weniger fachlich.

Ich war zuständig für die Personalplanung, die Mitarbeiterentwicklung und auch in Darmstadt habe ich aktiv an der Konzeption und Umsetzung des neuen Wella Studiozentrums mitgearbeitet."

Wie ist Ihre Position heute?
„Den nächsten Schritt in meiner Karriere habe ich im März 2008 gemacht, mit dem Antritt als Regionalleiter. In dieser Funktion bin ich zuständig für die Region Mitte (Studio Darmstadt & Studio Düsseldorf) und agiere als Schnittstelle zwischen dem Vertrieb und dem Friseur Service. Ich bin verantwortlich für die Seminarplanung sowohl für Kunden als auch für Mitarbeiter. In Absprache mit den Regionalverkaufsleitern führe ich Konzeptgespräche mit Kunden und deren Mitarbeitern – hier entwickle ich individuelle Pläne und Seminarmaßnahmen."

Wie stellen Sie sich Ihre Zukunft vor?
„Ich habe schon sehr viel erreicht und viele verschiedene Positionen und Aufgabenbereiche kennen gelernt. Insofern lasse ich alles Weitere auf mich zukommen. Ich könnte mir gut vorstellen international zu arbeiten."

Welchen Tipp haben Sie für Berufseinsteiger/innen, Friseure/innen, potenzielle Bewerber/innen?
„Was mir bei meiner Entwicklung und Karriere bei Wella geholfen hat und was ich an Bewerber weitergeben möchte: Sie müssen sich kontinuierlich weiterentwickeln. Sie müssen sich beweisen, Teamgeist mitbringen und flexibel sein. Sie müssen unregelmäßige Arbeitszeiten akzeptieren, offen für Veränderungen sein und Eigeninitiative zeigen. Dann stehen Ihnen alle Türen offen."